Das Schwitzen ist ein natürlicher Vorgang, der es dem Körper ermöglicht seine Temperatur konstant zu halten. Auch wenn das Schwitzen nicht unbedingt ein Prozess ist, der gesellschaftsfähig ist, so wäre es gesundheitsgefährdend ihn komplett zu unterdrücken. Dass das Schwitzen während einer fiebrigen Krankheit dazugehört, ist wohl jedem bekannt. Der Schweiß kühlt den erhitzten Körper und treibt ungesunde Stoffe über die Haut nach außen.
Man sollte aber nicht denken, dass ein gesunder Mensch nicht schwitzen muss. Ständig gibt der Körper Flüssigkeit ab. Über die Schleimhäute, die Haut, die Ausscheidungsorgane und über die Atemluft. Das sind je nach Belastung zwischen 2 bis 4 Liter täglich. Dazu kommt noch die Flüssigkeitsabgabe in der Nacht, die ebenfalls 1-2 Liter beträgt.
Seit Jahrtausenden ist das Schwitzen als Gesundheitsbrunnen bekannt und Menschen haben sich diesen täglichen Selbstreinigungsprozess zunutze gemacht, in dem sie Hütten und Höhlen zu Schwitzstuben nutzten. Eine Schwitzstube ist natürlich nichts anderes als eine Sauna.
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