Sport

Sport – wichtig für Körper und Geist

Immer mehr Menschen erachten Sport als wichtig für ihre Gesundheit und integrieren ihn wie selbstverständlich in ihren Tagesablauf. Einige würden sich dabei sportlich gern mehr betätigen, finden jedoch die Zeit nicht dafür. Männer treiben im Schnitt etwas mehr Sport als Frauen.

Es gibt viele gute Gründe, sportlich aktiv zu werden

Zum einen wird die Herz-Kreislauf-Kapazität verbessert. Beim Sport beginnt der Körper, mehr Muskeln zu bilden, um sich der zusätzlichen Anstrengung anzupassen. Das gilt auch für die Herzmuskulatur. Der Effekt: Das Herz muss im Ruhestand weniger schnell schlagen, weil es mehr Blut ausstößt.

Der zweite Punkt ist die bessere Kontrolle des eigenen Körpergewichtes. Eine Stunde Ausdauertraining verbrennt etwa 300 bis 400 Kilokalorien. Neben dem Energieverbrauch hat der Sport aber auch einen wesentlichen Einfluss auf den Grundumsatz, also den Verbrauch im Ruhezustand. Des Weiteren kann regelmäßiger Sport den Cholesterinspiegel senken. Genauer gesagt senkt er das schlechte LDL-Cholesterin und erhöht das gute HDL-Cholesterin.

Durch die zusätzliche Beanspruchung der Muskeln kann sogar dem Risiko der Zuckerkrankheit (Diabetes) vorgebeugt werden. Denn durch den Sport verbrauchen sie mehr Energie und somit auch Zucker. Infolgedessen sinken der Blutzuckerspiegel und der Bedarf an Insulin, das den Blutzucker in der Regel senkt. Gleichzeitig werden die Knochen bei einer regelmäßigen sportlichen Tätigkeit härter und dicker. Knochen wachsen bis ins junge Erwachsenenalter. Ab einem Alter von etwa 35 Jahren nimmt die Knochenmasse stetig ab. Sport kann also auch einem Knochenschwund effektiv entgegenwirken. Und nicht nur die Knochen können so länger jung gehalten werden. Der gesamte Körper profitiert davon. Studien belegen, dass 50-jährige sporttreibende Menschen häufig 10 bis 20 Jahre jünger scheinen, als Gleichaltrige ohne körperliche Bewegung.



Beim Sport kommt es auf eine gute Vorbereitung an

Viele Freizeitsportler nutzen die ersten Sonnenstrahlen im Frühling, um sich im Freien ordentlich auszupowern. So mancher hat sich zum Ziel gesetzt, nun endlich mit dem Sport zu beginnen. Wer sich sportlich betätigen möchte, sollte jedoch auf einige Dinge achten. Denn besonders am Anfang setzt persönlicher Ehrgeiz dem Vorhaben häufig ein vorzeitiges Ende. Schnell kommt es zu Verletzungen, weil der Körper nicht genügend auf die zusätzliche Belastung vorbereitet wurde. Nicht selten enden die ersten Trainingsstunden beim Hausarzt, Sportmediziner oder Orthopäden. Prellungen, Muskel- und Sehnenrisse, Verstauchungen oder gar Brüche sind die häufigsten Verletzungen. Selbst trainierte Menschen dürfen im Frühjahr nicht davon ausgehen, dass der Körper sofort wieder fit ist.

Etwa 40 Millionen Menschen in Deutschland treiben Sport, die einen mehr, die anderen weniger. Jährlich verletzen sich ein bis zwei Millionen dabei. Der Grund: Joggen, Schwimmen und Rad fahren stehen nicht mehr ganz oben auf der Favoritenliste. Vielmehr sind es diverse Modesportarten wie Freeclimbing, Bungeejumping oder Mountainbiking, die die Menschen reizen. Wer dann schlecht vorbereitet ist, riskiert nicht nur einzelne Verletzungen, sondern auch sein Leben. Insbesondere für Anfänger ist deshalb wichtig, sich zunächst auf „normale“ Sportarten zu beschränken. Auch diese können Spaß machen und erheblich zum Wohlbefinden beitragen.

Für alle sportlichen Aktivitäten gilt:

Zunächst sollte eine Gesundheitsprüfung durchgeführt werden. Dies gilt vor allem für Anfänger, bei körperlichen Beschwerden oder Vorerkrankungen, bei Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht und für Raucher. Die sportlichen Aktivitäten sollten langsam und möglichst unter Anleitung eines Arztes oder Fitnesstrainers gesteigert werden – maximal drei bis vier Mal pro Woche, 20 bis 40 Minuten, sind effektiv und ausreichend. Eine Überbelastung sollte vermieden werden, deshalb lieber lockerer und länger trainieren, als zu stark und kurz. Nach dem Sport ist für eine ausreichende Erholung zu sorgen, am besten mit abschließenden, lockeren Trainingseinheiten. Bei einer auftretenden Erkältung und sonstigen Krankheiten sollte eine Sportpause eingelegt werden. Dies gilt auch bei Verletzungen, denn diese brauchen Zeit zum Verheilen. Schmerzen sind immer Warnzeichen und sollten stets ernst genommen werden. Je nach Sportart ist natürlich auch auf eine angemessene Sportkleidung sowie eine richtige Ernährung und Flüssigkeitszufuhr zu achten. Sport soll Spaß machen! Abwechslung ist auch in diesem Bereich wichtig, jedoch immer im Rahmen der eigenen Möglichkeiten.


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3 Kommentare

  1. Sport ist Mord … nein, das stimmt nicht so ganz. Ich dachte früher auch, dass Sport nicht so wichtig für mich ist. Aber da habe ich mich gewaltig getäuscht. Mittlerweile merke ich, dass man sich einfach fitter und besser fühlt, wenn man regelmäßig Sport treibt. Ich liebe Joggen, Schwimmen, Radfahren, habe auch vor, demnächst in einen Verein einzutreten, vielleicht Basketball oder Tennis. Man fühlt sich wirklich besser, wenn man vorallem regelmäßig aktiv wird – probiert’s am besten selbst aus!

  2. Welche Sportart betreibt ihr denn so am liebsten? Also mein absoluter Favorit ist das Skifahren. Leider kann man das ja bekanntlich nur im Winter machen und meistens muss man dafür auch eine gewisse Strecke bzw. Autofahrt in Kauf nehmen. Aber dafür macht es echt tierisch viel Spaß. Dazu achte ich auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung und wenn man mal nicht Skifahren kann, gibt’s noch andere tolle Sportarten und Freizeitaktivitäten.

  3. Ich habe kürzlich auch mit Joggen angefangen. Allerdings habe ich absolut keine Lust bei dieser Kälte zu laufen. Da friert einem ja das komplette Gesicht ein. Kennt denn jemand Alternativen zum Joggen, wenn es so dermaßen kalt ist, wie im Moment? Sollte man sich dann einfach eine kleine Pause gönnen oder die Zähne zusammenbeißen und trotzdem raus gehen und joggen?

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