Wir haben Fastenzeit

Was für eine herrliche Einladung, Körper und Geist eine gründliche Reinigung und Erholung zu gönnen, um anschließend fidel und fit in den Sommer zu starten.

Das Fasten kann aus religiösen, spirituellen oder gesundheitlichen Gründen von jedem gesunden Menschen durchgeführt werden. Egal, aus welchem Grund jemand fastet, er wird immer einen gesundheitlichen Gewinn auf allen Ebenen dadurch erzielen. Denn der reinigende Effekt des Fastens äußerst sich nicht nur durch eine schnelle Gewichtsabnahme, sondern auch durch die Entgiftung der Organe. Auch die Psyche, die durch diesen langen Winter ordentlich gebeutelt wurde, wird von Ballast befreit und es stellt sich eine heiter-gelassene Grundeinstellung zum Leben ein.

Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das sich durch den Nahrungsüberfluss krank essen kann. Alle anderen Geschöpfe kennen aus nahrungstechnischer Sicht sowohl kurze Zeiten der Fülle und Zeiten des Fastens. Dazwischen ist das Nahrungsangebot gerade ausreichend, um Körper und Geist gut zu versorgen.

Das reine Fasten mit Null Kalorien ist eine Art des Fastens, die man am Besten unter fachkundiger Leitung praktiziert, um gesundheitliche Risiken auszuschließen und um keine gesundheitlichen Schäden zu verursachen. Doch nicht jeder möchte ein komplettes Fastenprogramm durchziehen, das ja sehr viel mehr beinhaltet als eine reine Gewichtsabnahme. Deshalb braucht man aber nicht darauf verzichten. Für eine Fastenkur zu Hause hat sich eine unkomplizierte und ebenso effektive Methode als erfolgreich gezeigt. Während beim klassischen Fasten auf feste Nahrung völlig verzichtet wird, kann man ein Obst- und Saftfasten bevorzugen. Gerade für Menschen, die berufstätig sind, ist dies eine praktische Möglichkeit, einige Kilos verschwinden zu lassen. Es ist nicht nötig, sich spezielle Rezepte zuzulegen, sie vorzukochen und mit zur Arbeit zu nehmen. Nahrung in flüssiger Form oder als Püree gibt es fertig zu kaufen, kann aber natürlich auch von jedem selbst frisch zubereitet werden.

Das Saftfasten führt dem Körper höchstens 500 Kalorien täglich zu und bleibt damit weit unter der Energiemenge, die er verbraucht. Die Folge kann nur sein, dass der Stoffwechsel auf die eigenen Fettreserven zurückgreift. Ein Hungergefühl kommt eventuell am ersten Tag hin und wieder auf, es kann aber sofort mit Tees und Wasser gestillt werden. Die eigentlichen Mahlzeiten bestehen aus Obst- und Gemüsesäften, die den Körper mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgen.




Im Allgemeinen betreibt man das Saftfasten nur 5 bis höchstens 7 Tage, dann stellt man langsam auf normale Mischkost um. Der Gewichtsverlust ist individuell unterschiedlich und liegt zwischen 2 bis 4 kg. Wem das zu wenig erscheint, der kann noch einen Zahn zulegen und sich ein sportliches Programm zulegen, das er auch nach den Fastentagen beibehält. Jede Form zusätzlicher Bewegung verbrennt Kalorien und unterstützt das Abnehmen. Allerdings sollten Menschen, die sonst überhaupt keinen Sport treiben, es nicht übertreiben, denn auch für sportliche Leistungen, muss man mit einem langsamen Training beginnen.

Um nicht nur einige Kilos zu verlieren, sondern die eingelagerten Gifte in der Leber und den Fettzellen aus dem Körper zu transportieren, ist das Trinken der wichtigste Aspekt. Drei Liter und mehr dürfen es ruhig sein. Wasser ist natürlich das idealste Getränk für den Körper, doch um durchzuhalten, den Körper gut zu versorgen und auch seinem Gaumen etwas Abwechslung zu bieten, empfiehlt es sich, ein kleines Lager mit Karottensaft, Tomatensaft, Gemüsesaft und verschiedenen ungezuckerten Fruchtsäften anzulegen. Es spricht nichts dagegen die Säfte selbst frisch herzustellen, solange man sie nicht mit Zucker oder zuviel Salz versetzt. Salz bindet das Wasser im Körper und erhöht den Blutdruck, in sofern könnte eine Brühe hin und wieder für einen schwachen Kreislauf hilfreich sein.

Um Entgiftungsorgane und Stoffwechsel bei ihrer Arbeit zu unterstützen, eignen sich Kräutertees gut. Blutreinigende Eigenschaften weist der Rote Klee, der Löwenzahn und die Klette auf. Sie regen Nieren und Leber an, sodass mit der vermehrten Flüssigkeitsaufnahme, Gifte und Schlacken aus dem Körper gespült werden. Das wirkt sich positiv auf die Haut und das Allgemeinbefinden aus.

Tigerauge

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Autor: admin

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